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Mobile Salzkammer für Pferde

Anke & Stephan Heinrich und die Frage „Warum eine mobile Salzkammer?“

Stephan und ich haben viele Jahre auf Intensivstationen in Deutschland und der Schweiz gearbeitet. Gemeinsam haben wir unsere Freizeit immer mit Pferden, Hunden und unseren Kindern verbracht.

Bei den Pferden sind wir sofort an den Isländern hängen geblieben. Stephan war sowieso familiär vorbelastet und bei mir war es Liebe auf den ersten Blick. Unsere Tiere sind aktuell "Nala" unser spanischer Herzenshund und meine eigenwillige Stute "Katla", sie sind für uns echte Familienmitglieder. 


Umso schlimmer als "Katla" ca. ein halbes Jahr nach dem Kauf immer schlapper und unwilliger wurde. Ich war verzweifelt! Immer mal wieder hustete sie und es hörte sich wirklich angestrengt an. Sekret hustete sie allerdings kaum ab, auch sonst sah ich nie viel Nasenausfluss. Es kam zum üblichen Prozedere; Bronchoskopie, Cortison und Inhalation mit Ventipulmin. Der Befund war eigentlich nicht gravierend aber die Symptome waren nun mal vorhanden. Aber lag da wirklich das Problem? 


"Katla" hatte auch keineswegs vor, sich irgendetwas so eben mal auf die Nüstern drücken zu lassen, ein täglicher Inhalationskampf begann. Im Verlauf der nächsten Wochen wurde es ein wenig besser aber wieviel Ventipulmin tatsächlich in Katla's Lunge angekommen ist, frage ich mich bis heute. Parallel dazu stellte ich fest, dass unser Stroh irgendwie komisch roch und ich habe in den Strohballen vereinzelte Schimmelnester gefunden. Langsam machte alles einen Sinn, auch ihre deutlich erhöhten Leberwerte. Zu allem Übel bekam sie auch noch eine Dermatophilose, Knubbel an Beinen und auf dem Rücken, die in haarlose Hautareale übergingen. Katla's Immunsystem war im Keller, also was tun? Offensichtlich hatten ihre unterschiedlichen Probleme miteinander zu tun! 


Jahrelange Tätigkeit auf Hightech-Intensivstationen machen einen Tunnelblick und ich brauchte sehr lange um einzusehen, dass ich mich vielleicht nach Alternativen zur Tierschulmedizin umsehen musste. Ich wollte die verschiedenen Probleme nicht mehr einzeln voneinander betrachten, sondern ganzheitlich.

Ich fand eine Tierärztin, die sich auf Akupunktur und alternative Heilverfahren spezialisiert hatte und "Katla" nun regelmässig behandelte. Das Ventipulmin wurde langsam abgesetzt. Immer wenn Linda zur Behandlung kam, fragte ich nach Blutentnahmen zur Kontrolle und musste mich gedulden. Ich verabreichte Schüssler Salze, Mariendistelurtinktur, Lungenkräuter und blieb misstrauisch. Das dauerte mir alles viel zu lange, obwohl ich sah, dass alles in die richtige Richtung führte. Den Stall hatte ich mittlerweile gewechselt und für "Katla" gab es nun wieder Rauhfutter in guter Qualität. 


In winzig kleinen Schritten wurde "Katla" fitter. Ich konnte sie wieder reiten und ihre Energie kehrte langsam zurück. 8 Monate nach Therapiebeginn hatte ich das Ergebnis der Blutwerte, fast alle waren wieder im Normbereich! Die Leber braucht bis heute, besonders im Fellwechsel, etwas Unterstützung aber sonst ist die Kleine wieder topfit.

 

Was hat das nun aber alles mit einer mobilen Salzkammer zu tun?

Heute bin ich überzeugt, dass die Soleinhalation in der Salzkammer Katla's Lunge deutlich besser unterstützt hätte, ohne Kampf und Nebenwirkungen. Statt Stress mit der Inhalationsmaske; Entspannung. Die Sole hätte Atmung und Haut positiv unterstützt, eben ein ganzheitlicher Therapieansatz, ideal zur Ergänzung der anderen Massnahmen. Aber damals, hatte ich noch nie etwas von mobilen Salzkammern gehört!

In Deutschland habe ich gesehen, wie Pferde während und nach dem Besuch der Salzkammer Sekret mobilisieren und entspannt aus dem Anhänger kommen, was sicher ihr Immunsystem positiv beeinflusst und die Selbstheilungskräfte mobilisiert.

 

Deshalb starten wir jetzt und freuen uns, die mobile Salzkammer anbieten zu können.


Foto (c) Michèlle Dekker

 
 
 
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